urbanISTanbul in Berlin, Projektraum Bethanien

Foto: Ania Kasziot

Foto: Ania Kasziot

A new installment in the Istanbul project initiated by Klaus Eisenlohr at the Photocentrum  at the Gilberto Bosque Volkshochschule Friedrichshain-Kreuzberg. urbanISTanbul again got together photographers from Berlin who went to Istanbul for a week in October 2015 and put together an exhibition. It opens on September 2nd at Projektraum Bethanien in Berlin. 13 photographers collected impressions and pictures of a city that is in the process of massive change – physical, social, political.

Valie Djordjevic: Procedures for forgetting
Valie Djordjevic: Procedures for forgetting

I am glad that I was able to participate again. My work is called „Procedures for forgetting“. The title is taken from a book by the French philosopher Michel de Certeau „The practice of everyday life“. One chapter is about walking in the city. There he describes how the practice of mapping means that the actual city gets forgotten. What I wanted to capture are different ways of experiencing a city (in this case Istanbul) that are going beyond looking at buildings. My pictures are metaphors for some of the stories and constructions that are happening. I will write more about it soon.

The exhibition is still open until September 11th at Projektraum Bethanien. More info at www.urbanistanbul.de.

„Exploring Istanbul“ in Kadıköy

Unsere Ausstellung „Exploring Istanbul“ wird nun in Istanbul selbst gezeigt und zwar im Bariş Manço Kültür Merkezi 9. bis zum 30. November 2013 täglich von 10-18 Uhr.

Mehr zum Projekt kann man aus dieser Broschüre erfahren (PDF, türkisch/deutsch/englisch).

Caferağa Quarter, Fashion Street, Nail Bey Sokak (Caferağa Spor Salonu Yanı)
Tel: (0216) 418 16 46
E-Mail: info@bmkm.gen.tr

Ein Projekt des Photocentrum am Wassertor, Berlin, und des Städtepartnerschaftsvereins Kadıköy e. V.

Diskussion „Wem gehört die Stadt?“

#direngeziparki – Wem gehört die Stadt? – Exploring Istanbul. Eine Diskussion am 20. Juli 2013 über Protest und Stadtentwicklung mit Erdem Evren, politischer Anthropologe, und Ayşe Erek, Kunsthistorikerin. Moderation: Valie Djordjevic

Englisch/Deutsch.

Es ist wohl kein Zufall, dass die Proteste Ende Mai in Istanbul sich an der Rettung eines kleinen Parks im Zentrum der Stadt entzündeten, der in eine Shopping Mall umgewandelt werden sollte. Erdem Evren and Ayşe Erek, die beide im Juni während der Proteste in Istanbul waren, werden über Gentrifikation, die türkische politische Szene, die Entwicklung einer Zivilgesellschaft, die Rolle der Religion und wahrscheinlich vieles mehr diskutieren.

Erdem Evren ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum Moderner Orient in Berlin und arbeitet zu den Themen politischer Aktivismus, Staatlichkeit und Gender in der Türkei. Die Kunsthistorikerin Ayşe Erek beschäftigt sich mit Kunst und Gentrifizierung in Istanbul. Sie ist Gastwissenschaftlerin im Stadtlabor des Instituts für europäische Ethnologie an der Humboldt-Universität in Berlin.

Die Aufzeichnung der Diskussion ist leider inzwischen offline. 

Exhibition | Ausstellung “Exploring Istanbul” in Berlin

Am Freitag, den 19. Juli 2013, eröffnet endlich unsere Foto-Ausstellung “Exploring Istanbul”. Wir waren im Oktober 2012 als Berliner Gruppe eine Woche in Istanbul, wo wir uns verschiedene Viertel angesehen haben, die unter dem Druck der Gentrifikation stehen. Dort redeten wir mit Leuten, die uns darüber erzählt haben, wie gegenwärtig die Stadt umgebaut wird. Wir wurden von ein paar Istanbuler Fotografen begleitet – aus dem Nazim Hikmet Kültür Merkezi in Kadıköy -, die zum Glück dabei waren. Sonst wäre es sehr schwer gewesen mit der Verständigung, da es nur zwei Leute gab, die wenigstens ein bisschen Türkisch konnten.

Mein Eindruck: Es ist kein Zufall, dass sich die Proteste in der Türkei an der Zerstörung einer kleinen Grünfläche entzündet haben. Auch wenn inzwischen andere Gründe mitspielen, ein ganz großes Problem ist, dass die städtische Bevölkerung sich machtlos fühlt gegenüber einer allmächtigen Baulobby, die mit der Regierung unter einer Decke steckt.

Deshalb veranstalten wir auch am zweiten Tag der Ausstellung, am Samstag, den 20. Juli um 20 Uhr, eine kleine Podiumsdiskussion mit dem politischen Anthropologen Erdem Evren und der Kunsthistorikerin Ayse Erek, die uns etwas über Stadtentwicklung und Protest erzählen können. Ich moderiere.